Kochkunstmuseum
Das Kochkunstmuseum in Frankfurt verbindet einen denkmalgeschützten Bau in der Windmühlstraße mit der Geschichte kulinarischer Bildung. Matthaeus Carl Banzer gründete es zur Bewahrung der Kochkunst. Vietze & Helfrich entwarfen das Gebäude. Eine große Ausstellungshalle prägte den ursprünglichen Bau.
Den Anstoß gab 1896 die Gründung des Internationalen Verbandes der Köche in Frankfurt. Der Verband veranstaltete 1900 die erste Internationale Kochkunstausstellung. Nach der Grundsteinlegung 1908 öffnete das Haus im Januar 1909. Eine Lehrküche und ein Hörsaal erweiterten die Ausstellungen um Unterricht und kulinarische Vorführungen. Internationale Veranstaltungen machten Frankfurt zu einem Treffpunkt für Köche und Kochkunstbegeisterte. Damals umfasste die Sammlung die weltweit größte Kochbuchsammlung.
1937 endete der Museumsbetrieb, und die Sammlung zog in das Herrenhaus Sommerhoffpark. Bombenangriffe im Zweiten Weltkrieg zerstörten große Teile dieser Bestände. Nach dem Krieg erhielt das Gebäude eine neue Nutzung als Hotel der Kochkunst. 1984 kam es unter Denkmalschutz. Das Deutsche Museum für Kochkunst und Tafelkultur nahm 2015 den Gedanken an die kulinarische Geschichte wieder auf.
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