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Franzensknüppchen

Das Franzensknüppchen erhebt sich als sanfte, grasbewachsene Kuppe mit 51 Metern Durchmesser und bis zu fünf Metern Höhe. Die Anlage entstand in der Römerzeit und liegt erhöht an einer ehemaligen römischen Straßenachse über der Stadt. Ein Ring aus 1,50 Meter breitem Kalkstein stützte den Rand und trug schwere Sandsteinplatten. Halbrunde Stützmauern verstärkten die Konstruktion, ähnlich wie am römischen Amphitheater.

Im Zentrum blieb ein quadratisches Fundament aus Kalk- und Sandstein mit vier Metern Seitenlänge erhalten. Eine Grabkammer fand sich dort nicht, und Schatzsucher hatten den Bereich vor den Ausgrabungen des 19. Jahrhunderts bereits durchwühlt. Deshalb bleibt offen, ob hier ein römisches Grab oder ein repräsentatives Denkmal stand. Später erzählten Menschen von Trebetas Grab und einem Hexentanzplatz, während der Name an Franz von Sickingen und eine Belagerung im 16. Jahrhundert erinnert. Gras bedeckt heute eine Bauform, deren römischer Zweck bis in die Gegenwart ungeklärt bleibt.

Stadt
Trier
Aktualisiert

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