Paço Episcopal do Porto
Der Paço Episcopal do Porto steht neben der Kathedrale und verbindet die Geschichte der Diözese mit der Architektur Portos. Der Palast steht auf einer felsigen Anhöhe neben der Kathedrale.
Seine Geschichte reicht bis zur Zeit von Bischof D. Hugo zurück, während spätere Umbauten den spätbarocken Charakter prägten. Bischof Frei João Rafael de Mendonça gab ihm seine prägende Gestalt.
Am Haupteingang erinnert ein spätromanisches Fenster an die mittelalterlichen Schichten des Bauwerks. Die neoklassizistische Treppe zeigt Wandmalereien, Girlanden und geschnitzte Granitblumen.
Eine Folge von Räumen zeigt Porträts der Bischöfe von Porto sowie Kunst und historische Sammlungen der Diözese. Auch die Bibliothek gehört zur Geschichte des Palastes.
Ein Raum rekonstruiert das Esszimmer der Viscounts von São João da Pesqueira und zeigt manuelines Silbergeschirr. Ein Teil des Gebäudes beherbergt ein Museum.
Der Palast vereint Wohnräume, Repräsentationsräume und Verwaltungsbereiche und dient als Sitz der bischöflichen Verwaltung. Die barocke Fassade zeigt zahlreiche Fenster an West- und Südseite.
Der Bau erlitt während politischer Unruhen schwere Schäden, erhielt nach dem Wiederaufbau jedoch weitgehend sein heutiges Erscheinungsbild. Der Douro erstreckt sich unterhalb des Palastes.
Die Verbindung von religiöser Funktion, städtischer Geschichte und Kunst macht den Paço Episcopal do Porto zu einem markanten Ort.
- Stadt
- Porto
- Aktualisiert

Foto: Manuel de SousaPublic domain
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