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Johannes-Prassek-Park

Der Johannes-Prassek-Park liegt im Hamburger Stadtteil Barmbek-Süd und umfasst etwa zwei Hektar. Sein Gelände gehörte früher zu einem ehemaligen Gaswerk. Im Norden begrenzt ihn der Osterbekkanal, während Weidestraße, AlsterCity und Gewerbebauten die übrigen Seiten prägen. Ein grüner Korridor verbindet Barmbek-Süd mit dem Hamburger Stadtpark.

Die Anlage trägt den Namen des 1911 in Barmbek geborenen katholischen Priesters Johannes Prassek. Er wurde 1943 wegen seines Widerstands gegen die Nationalsozialisten hingerichtet. Ein vier Meter breiter Hauptweg führt durch eine südliche Platzfläche, mittige Spiel- und Sportbereiche sowie eine nördliche Wiese. Dort wechseln sonnige Rasenflächen mit schattigen Baumgruppen, während alte Bäume im Picknickbereich Schutz bieten. Die Stadt plante die Grünfläche ab 1994 als Ausgleich für die Bebauung am AlsterCity-Komplex. Ein Flächentausch und Streit über die Finanzierung verzögerten die Umsetzung über längere Zeit.

Am nördlichen Ende überspannt die Heinz-Gärtner-Brücke den Osterbekkanal und führt zur Winterhuder Jarrestadt. Nach Süden verengt sich das Gelände auf weniger als dreißig Meter.

Stadt
Hamburg
Aktualisiert

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