Palacete de Santa Catarina
Das Palacete de Santa Catarina begann im 18. Jahrhundert als mehrgeschossiges Mietshaus und wurde später zur Adelsresidenz. Im 20. Jahrhundert erwarb Graf Verride das Gebäude. Er ließ im zentralen Innenhof eine geschwungene Treppe nach Pariser Vorbild einbauen und richtete das erste Geschoss als Beletage ein. Stuck, Schnitzholz, Azulejos und Intarsienmöbel prägen diesen Raum. Die Restaurierung bewahrte dekorierte Decken, Holzböden und Fliesenpaneele, während minimalistisches Design neue Hotelfunktionen aufnahm. Teresa Nunes da Ponte leitete das Projekt. Die Umwandlung schuf das Hotel Verride Palácio de Santa Catarina und verband historische Materialien mit zeitgenössischer Gestaltung. Die geschwungene Treppe bleibt ein markantes Detail. Auch Räume und Gemeinschaftsbereiche bewahren die Proportionen sowie die Materialien der ursprünglichen Struktur. Ein nahe gelegener Aussichtspunkt verbindet den Palast mit der Figur des Adamastor. Das Projekt erhielt eine ehrenvolle Erwähnung beim Valmor- und Stadtarchitekturpreis. Das Gebäude zeigt, wie architektonische Restaurierung die Lebensdauer eines historischen Bauwerks verlängert. Seine Geschichte reicht vom Mietshaus über die aristokratische Residenz bis zur zeitgenössischen Hotellerie. Dabei bleiben Stuckarbeiten, Holzböden, Azulejos und die zentrale Treppe sichtbar.
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