Maria Hietzing
Maria Hietzing ist eine römisch-katholische Pfarr- und Wallfahrtskirche im Wiener Bezirk Hietzing. Sie liegt in der Pufferzone des UNESCO-Welterbes Schloss und Park Schönbrunn und steht unter Denkmalschutz. Die der Geburt Mariens geweihte Kirche ist barrierefrei zugänglich und verbindet religiöse Architektur mit Wiens Stadtgeschichte.
Ihre Ursprünge reichen bis ins 13. Jahrhundert zurück, als nahe der Mündung des Lainzerbachs eine Marienkapelle stand. Mehrfach zerstört, erhielt sie 1685 ihre heutige barocke Prägung. Der Hochaltar von Matthias Steinl zeigt Maria in einem stilisierten Baum, darunter gerettete Männer aus Hietzing. Vergoldete Figuren von Joachim, Anna, Elisabeth und Zacharias rahmen die Darstellung. Zwei Seitenaltäre, die Leopoldskapelle und die Johannes-Nepomuk-Kapelle erweitern den kunstvollen Innenraum.
Stuck von Dominicus Piazzol und Fresken von Antoni Galliardi schmücken das Hauptschiff. Die Orgel von Johann M. Kauffmann besitzt 18 Register auf zwei Manualen und Pedal. 1708 fand hier die Stellvertreterhochzeit des späteren Kaisers Karl VI. statt.
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