Werk aan de Hoofddijk
Das Werk aan de Hoofddijk liegt östlich von Utrecht und entstand zwischen 1877 und 1879 als Teil der Neuen Holländischen Wasserlinie. Der kleine Festungsbau schützte den erhöhten Hoofddijk und unterstützte die benachbarten Forts Rijnauwen und Voordorp. Ein wassergefüllter Graben umgibt das etwa 200 Meter lange und höchstens 100 Meter breite Gelände.
Die zweigeschossige Kaserne aus Backstein trägt einen Grundstein mit der Jahreszahl 1879. Erdschichten bedecken ihre Seiten und das Dach, während schwere Backsteingewölbe vor Explosionen schützen sollten. Ein Tunnel verbindet sie mit der bombensicheren Remise B und ihrem früheren Munitionsdepot. Außerhalb des Grabens stehen außerdem Gruppenschutzräume und ein Geräteschuppen.
Seit 1963 gehören Festung und Umgebung zur Botanischen Gartenanlage der Universität Utrecht. Alte Geschützstellungen schaffen Höhenunterschiede für den größten Steingarten der Niederlande. Zugleich erforscht die Fakultät für Geowissenschaften dort geophysikalische und paläomagnetische Phänomene. Neun Teile stehen als Rijksmonument im nationalen Register, während der abgeschiedene Graben Pflanzen und Tieren Raum gibt.
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