CAB-gebouw
Das CAB-gebouw steht in Utrecht als großes Industriedenkmal im ehemaligen Eisenbahnareal Cartesiusdriehoek. Seine markante Fassade und die sichtbare Dachkonstruktion prägen das Bild des weitläufigen Baukörpers. Die nüchterne Nachkriegsarchitektur verbindet klare Funktion mit charakteristischen Details von Sybold van Ravesteyn.
Van Ravesteyn entwarf das Gebäude, das 1949 fertiggestellt wurde. Ursprünglich reparierte die zentrale Werkstatt hier Busse der Niederländischen Eisenbahnen. Das umliegende Betriebsgelände verlor nach der Privatisierung vieler Bahndienste seine frühere Aufgabe. Viele Gebäude verschwanden, während dieses Bauwerk erhalten blieb und 2013 zum städtischen Denkmal wurde.
Im neuen Stadtviertel Blue District verbindet die Sanierung industrielle Substanz mit Wohnen, Kultur und öffentlichen Treffpunkten. Neue innere Wege und geöffnete Bereiche sollen den großen Baukörper durchlässiger machen. Zwei Wohntürme ragen künftig durch das Dach und erhalten eine Konstruktion aus Holz. Restaurierte Fassaden sowie wieder geöffnete Fenster und Türen bringen mehr Licht ins Innere. Geplante Nutzungen umfassen Kreativwirtschaft, Freizeit, Wohnungen, ein Musikzentrum, eine Brauerei und das CABlab. Begrünte Innenbereiche sollen dabei eine Verbindung zum geplanten Park außerhalb schaffen.
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