Mahnmal für die Opfer des Nationalsozialismus
Das Mahnmal für die Opfer des Nationalsozialismus steht an der Inn-Promenade in Passau. Es erinnert an die Opfer des nationalsozialistischen Regimes.
Seine Entstehung folgte einer langen öffentlichen Diskussion über das Gedenken in Passau. Besonders die verfolgten und ermordeten jüdischen Bürgerinnen und Bürger der Stadt stehen im Mittelpunkt.
Der österreichische Bildhauer Wolfgang Kirchmayr entwarf die Anlage. Ein Turm aus rostenden Stahlpfeilern prägt das Bild.
Die spitz zulaufenden Pfeiler bilden mit waagerechten Stahlträgern eine offene Gitterstruktur. Zwei Trauerweiden rahmen das Bauwerk an der Promenade.
Vor dem Stahlturm steht ein kniehoher Granitblock mit Inschriften auf mehreren Seiten. Die Inschriften benennen die Entrechtung, Enteignung und Ermordung jüdischer Menschen.
Ein Weg aus Granitplatten verbindet den Block mit dem Turm. Über eine Treppe führt diese Linie weiter hinunter zum Inn.
Die Gestaltung verbindet Stahl, Granit, Wasser und den vorhandenen Baumbestand. Dadurch lenkt der Ort den Blick zugleich auf das Denkmal und seine Umgebung.
Das Mahnmal gehört zur Geschichte Passaus und ist als historischer Ort barrierefrei zugänglich. Hier findet das Gedenken an die Menschen unter dem NS-Regime einen sichtbaren Platz.
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