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Can Montenegro

Can Montenegro steht in Palma in einer verwinkelten Gasse zwischen zahlreichen Adelshäusern Mallorcas. Rundherum prägen vor allem Gebäude des neunzehnten Jahrhunderts das mittelalterlich gekrümmte Straßenbild. Am Haus Nummer eins erinnert ein quadratisches gotisches Fenster an ältere Bauspuren. Die Fassade gliedert sich klar in drei Geschosse.

Zwei große steinerne Rundbogentore öffnen das Erdgeschoss, dazwischen sitzen Wappen und Gedenktafel. Fünf steinerne Balkone mit Eisengeländern prägen das Hauptgeschoss. Ramon Despuig lebte hier und wurde 1737 Großmeister des Malteserordens. Kardinal Antoni Despuig Dameto förderte hier die Künste. Bis ins frühe zwanzigste Jahrhundert bewahrten die Räume bedeutende Gemälde, eine Seekarte und eine bemerkenswerte Bibliothek.

Murillo, Juncasa, Femenia und Van Dyck gehörten zu den vertretenen Künstlern. Im achtzehnten Jahrhundert erhielten Fassade, Hof und Hauptgeschoss barocke Züge. Später diente das Gebäude im neunzehnten Jahrhundert als Kaserne und Kommandozentrale der Carabineros. Im Eingangsbereich führt der Blick unter einer hölzernen Kassettendecke in den großen Innenhof. Zwei Bögen auf dorischen Säulen rahmen den Hof, während eine Galerie mit Balustrade darüber liegt.

Stadt
Palma
Aktualisiert

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