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Musée Marc Chagall

Das Musée Marc Chagall liegt in Nizza und widmet sich Marc Chagalls religiös geprägtem Schaffen. Der Bau öffnete 1973 und entstand mit Chagalls eigener Beteiligung. André Hermant entwarf die Architektur als ruhigen Rahmen für Gemälde, Glasfenster, Mosaike und Skulpturen. Henri Fish gestaltete den Garten mit Olivenbäumen, Zypressen, Pinien, Steineichen und Lavendel.

Im Zentrum stehen siebzehn Bilder zu Genesis, Exodus und dem Hohelied. Zwölf Gemälde hängen in der Haupthalle an den Wänden dreier rautenförmiger Bereiche. Chagall bestimmte die Anordnung selbst, damit die Werke eine gemeinsame Atmosphäre der Besinnung schaffen. Ein Mosaik blickt auf den Teich, während blaue Glasfenster den Konzertsaal prägen. Die Sammlung umfasst außerdem vorbereitende Skizzen, Zeichnungen, Gouachen und ein Triptychon mit dem Titel Résistance, Résurrection, Libération. Mehr als sechstausend Bücher, seltene Ausstellungskataloge und ein Fotoarchiv bewahren zusätzlich Quellen zu Leben und Werk. Die Räume sind für Rollstuhlfahrer zugänglich und verbinden Kunstbetrachtung mit einem mediterranen Garten.

Stadt
Nizza
Aktualisiert

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