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Chapelle Sainte-Croix

Die Chapelle Sainte-Croix steht in Nizza und verbindet spätbarocke Architektur mit der Geschichte der Weißen Büßer. Ihre barocke Fassade trägt einen Pelikan, der seine Jungen füttert.

Minimiten begannen den Bau 1633, bevor Antoine Spinelli das Gebäude zwischen 1765 und 1767 weitgehend neu errichtete. Seit 1987 gehört die Kapelle zu den geschützten historischen Monumenten Frankreichs. Der rechteckige Innenraum besitzt hellblaue, graue und weiße Flächen mit feinen Blumenmotiven an Wänden, Friesen und Gewölben. Im Sanktuarium stehen hölzerne Chorstühle auf drei Ebenen, während ein drehbares Lesepult und die Statue der Barmherzigen Jungfrau den Altarbereich ergänzen. Die Erzbruderschaft der Weißen Büßer nutzte diesen Raum für Gottesdienst, Gebet und gemeinschaftliche Versammlungen.

Das Kreuz bestimmt die Bildwelt mit Szenen von Konstantin, der heiligen Helena und dem heiligen Bonaventura. Ein Trompe-l'œil im Sanktuariumsgewölbe lässt das Glorreiche Kreuz scheinbar zum Himmel aufsteigen. Am Hauptaltar wächst ein Kreuz aus einem Totenschädel empor, überragt von einem Pelikan. Mehrere Seitenaltäre bewahren religiöse Kunstwerke, darunter eine Holz-Pietà aus dem 17. Jahrhundert und eine restaurierte Kopie von Luca Giordanos „Heiligem Michael“. Im Schatzbereich steht außerdem eine Niçoiser Krippe aus dem 19. Jahrhundert, gefertigt aus Wachs und Pappmaché.

Stadt
Nizza
Aktualisiert

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