Caterina Robitschek Breuer
Caterina Robitschek Breuer erinnert in Meran an eine jüdische Bewohnerin der Stadt und steht vor ihrem ehemaligen Wohnhaus. Ein Stolperstein verbindet diesen Ort mit dem alltäglichen Stadtbild und einer persönlichen Lebensgeschichte. Der kleine Würfel aus Beton trägt eine Messingplatte mit ihrem Namen und ihren Lebensdaten.
1875 geboren, lebte Caterina Robitschek Breuer in Meran, dessen jüdische Gemeinde damals lebendig war. Am 16. September 1943 verhafteten SS und lokale Kollaborateure sie bei koordinierten Razzien. Nach der Haft im Keller des damaligen Balilla-Hauses brachte man sie nach Reichenau bei Innsbruck. Etwa sechs Monate später deportierten die Nationalsozialisten sie nach Auschwitz, wo sie am 7. März 1944 ermordet wurde.
Die Stolpersteine markieren letzte frei gewählte Wohnorte und machen die Namen Verfolgter im Straßenraum sichtbar. Vor dem Haus liegt damit ein europaweit verbreitetes Gedenken, das an ein konkretes Leben erinnert.
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