Burgstall im Lohe
Burgstall im Lohe liegt in Fürth und zeigt die Entwicklung einer mittelalterlichen Wasserburg bis zum heutigen Baudenkmal. Die Anlage entstand ursprünglich als Wasserburg im Mittelalter. Du siehst ein dreigeschossiges Satteldach mit einem Erdgeschoss aus Sandstein sowie einem Fachwerkobergeschoss und Fachwerkgiebel.
Erstmals erscheint sie 1399 als Haus in einem Teich, bevor sie den Besitzer wechselte. Geuder und Rummel gehörten zu ihren Eigentümern. Nürnberger Patrizier nutzten sie als Sommer- und Jagdschloss, während sie im Dreißigjährigen Krieg zur Verteidigung des Nürnberger Gebiets beitrug. 1663 wurde das teilweise zerstörte Gebäude erneuert.
Später erweiterte man die Anlage nach Norden und veränderte damit ihren Baukörper. Im 18. Jahrhundert kam das Fachwerk hinzu, blieb zunächst verputzt und wurde bei Renovierungen im späten 20. Jahrhundert wieder sichtbar. Im 19. Jahrhundert richtete ein Bürgermeister auf dem Gelände eine Brauerei ein. Östlich bewahren Grabenreste und eine Mauer Spuren der früheren Befestigung.
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