Georgskirchturm
Der Georgskirchturm steht in Erfurt als erhaltener Glockenturm der früheren St.-Georgs-Kirche. Sein Mauerwerk gehört zum historischen Stadtzentrum. Die Gemeinde erscheint erstmals 1066 in einer Urkunde.
1132 finanzierte der Legat Widelo den Kirchenbau als großzügiger Förderer des Mainzer Erzbischofs Adalbert I. von Saarbrücken. Der Turm entstand zwischen 1380 und 1426. Nach der Reformation 1525 diente die protestantische Kirche ausschließlich Trauerfeiern und wurde 1619 säkularisiert. Bis 1632 verschwanden die Kirchenmauern, während ihre Ziegel für die Zitadelle Petersberg weiterverwendet wurden. Reparaturen von 1620 und 1987 hielten den Glockenturm als sichtbares Zeugnis seiner langen Geschichte erhalten.
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