St. Maria Königin
St. Maria Königin steht im Düsseldorfer Stadtteil Lichtenbroich. Der römisch-katholische Kirchenbau entstand zwischen 1956 und 1958 nach Plänen des Architekten Gottfried Böhm. Sein quadratischer Grundriss verbindet Einflüsse von Mies van der Rohe und Martin Gropius. Über dem kubischen Körper ragt ein hoher, spitzer achteckiger Turm auf.
Acht schräge Betonpfeiler tragen den Turm im Inneren und rahmen den Altar. Dort versammelt sich die Gemeinde im Halbkreis, sodass der zentrale Raum klar auf den Gottesdienst ausgerichtet bleibt. Die Kirche gehörte zunächst zur Pfarrei St. Maria unter dem Kreuze in Unterrath. 1958 wurde sie eigenständige Pfarrei, 2011 schloss sie sich wegen Priestermangels der Pfarrei Heilige Familie an.
Die Orgel von Kriess aus Molsheim kam 1978 und besitzt 18 Register auf zwei Manualen und Pedal. Mechanische Traktur und elektrische Registertraktur verbinden dabei Spielwerk und Klangwahl. 1976 erhielt der Turm eine vollständige Kupferverkleidung, 1999 folgten Änderungen am Altarbereich und Lärmschutzfenster. Ein neuer Tabernakel erinnert seit 2009 an das fünfzigjährige Bestehen der Pfarrei.
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- Aktualisiert

Foto: Taurus65Public domain
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