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Pfarrkirche zum heiligen Kreuz

Die Pfarrkirche zum heiligen Kreuz steht in Düsseldorf und zeigt eine markante Sakralarchitektur der deutschen Nachkriegszeit. Josef Lehmbrock entwarf den Bau. Zwischen 1956 und 1958 entstand ein einschiffiger Zentralraum mit parabolischer Form, der den Innenraum weit öffnet. Doppelwandige Betonwände geben ihm seine robuste Konstruktion.

Flammenförmige Kunststeinplatten bedecken die Wände und folgen Entwürfen von Günter Grote. Der Künstler lehrte an der Kunstakademie. 1964 kam ein freistehender Glockenturm hinzu, dessen Konstruktion auf der von Josef Fröhlich entwickelten Octaplate-Methode beruht. Sechs Glocken hängen in diesem Turm.

Die Verbindung aus Beton, ungewöhnlicher Raumform und künstlerischem Wandschmuck prägt den gesamten Bau. Das Düsseldorfer Denkmalregister führt ihn als Baudenkmal. Besonders einprägsam bleiben die flammenartigen Platten, die der strengen Betonkonstruktion ein bewegtes Muster geben. Der Zugang ist zudem rollstuhlgerecht gestaltet.

Stadt
Düsseldorf
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