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Gedenktafel für die Alte Synagoge

Die Gedenktafel für die Alte Synagoge steht in Dortmund und erinnert an den Standort der ehemaligen jüdischen Synagoge. Sie gehört zur Kategorie Geschichte und ist rollstuhlgerecht zugänglich. Die Alte Synagoge wurde 1900 fertiggestellt und prägte als religiöses und kulturelles Zentrum die jüdische Gemeinde Dortmunds. An ihrem früheren Standort steht das Opernhaus Dortmund. Nach der Machtübernahme der NSDAP musste die jüdische Gemeinde das Grundstück verkaufen, und das NS-Regime beschlagnahmte den Erlös. 1938 wurde die Synagoge kurz vor der Kristallnacht abgerissen. Die Zerstörung beendete den Ort als Gotteshaus und verweist auf die Verfolgung jüdischen Lebens in Dortmund. Der Vorplatz trägt den Namen Platz der Alten Synagoge. 1998 erhielt der Vorplatz offiziell diesen Namen, während ein Gedenkstein und die Tafel errichtet wurden. Beide Zeichen ehren die Synagoge und ihre ehemalige jüdische Gemeinde. So verbindet der Ort die sichtbare Stadtgeschichte mit der Erinnerung an religiöse, kulturelle und politische Verbrechen. Die Tafel macht diesen Teil der Dortmunder Geschichte am früheren Synagogenstandort lesbar.

Stadt
Dortmund
Aktualisiert

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