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Castillo de la Concepción

Das Castillo de la Concepción erhebt sich auf einem Hügel in Cartagena, umgeben von der alten Stadt und ihrem Naturhafen. Von hier blickst du auf die fünf Hügel, die einst die kleine Halbinsel der antiken Stadt prägten.

Auf dem höchsten Hügel stand wahrscheinlich ein Tempel des Asklepios. Im 12. Jahrhundert errichteten die Almohaden hier eine Alcazaba aus Stampflehm, bevor nach der Eroberung durch Alfons X. im Jahr 1245 ein christlicher Bergfried entstand. Römische Steine und Grabsteine fanden dabei neue Verwendung. Im 16. und 17. Jahrhundert bildete die Burg einen wichtigen Teil der Stadtverteidigung, doch am Ende des 18. Jahrhunderts verlor sie ihre militärische Bedeutung. Teile verschwanden im frühen 19. Jahrhundert, und in den 1920er Jahren verwandelte sich das Gelände in einen Stadtpark. Der erhaltene Bergfried beherbergt heute ein Interpretationszentrum zur Geschichte Cartagenas.

Unter deinen Füßen liegt deshalb eine Folge aus Heiligtum, Alcazaba, Burg und Park. Jenseits des Hügels erinnern Forts und Batterien an das stark befestigte Cartagena des 18. Jahrhunderts. Die mittelalterliche Anlage lässt sich nicht mehr vollständig erkennen, doch der wiederverwendete römische Stein macht ihre wechselvolle Geschichte sichtbar.

Stadt
Cartagena
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