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Avilai Nagy Szent Teréz templom

In Ungarn erhebt sich die Avilai Nagy Szent Teréz templom mit einem 65 Meter hohen Turm über das Stadtviertel. Die katholische Kirche gilt dort als größtes Gotteshaus und prägt das Bild mit ihrer steinernen Fassade. Über dem Portal wacht eine Statue der heiligen Teresa von Ávila.

Die Gemeinde entstand 1777 in einer schlichten Holzkapelle, bevor Fidel Kasseliks Pläne den Steinbau ab 1801 prägten. Ab 1809 fanden dort bereits Gottesdienste statt. Mihály Pollack gestaltete den Innenraum bis 1830, während Miklós Ybl 1871 die verzierte Turmspitze ergänzte. Das zentrale Altarbild schuf József Károly Schöfft um 1828.

Im Turm hängen vier Glocken, deren Inschriften und Entstehungszeiten von Verlusten und Ersatz nach dem Zweiten Weltkrieg erzählen. Die größte erklingt mittags, die mittleren begleiten den Messbeginn, und an hohen Festen läuten alle gemeinsam. Unter dem Boden bewahrt ein modernes Urnenbegräbnis die Erinnerung an Verstorbene.

Stadt
Budapest
Aktualisiert

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