Avilai Nagy Szent Teréz templom
Im ungarischen Stadtviertel ragt die Avilai Nagy Szent Teréz templom mit ihrem fünfundsechzig Meter hohen Turm empor. Die steinerne katholische Kirche prägt das Viertel mit ihrer monumentalen Fassade. Über dem Portal wacht eine steinerne Statue der heiligen Teresa von Ávila.
In einer schlichten Holzkapelle entstand siebzehnhundertsiebenundsiebzig die Gemeinde. Fidel Kasselik entwarf den Steinbau, der ab achtzehnhunderteins Gestalt annahm und acht Jahre später Gottesdienste aufnahm. Mihály Pollack gestaltete das Innere bis etwa achtzehnhundertdreißig. Miklós Ybl ergänzte die kunstvolle Turmspitze erst achtzehnhunderteinundsiebzig. Das zentrale Altarbild schuf József Károly Schöfft um achtzehnhundertachtundzwanzig.
Im Turm hängen vier Glocken, deren Inschriften von verschiedenen Entstehungszeiten und Verlusten im Zweiten Weltkrieg erzählen. Mittags erklingt die größte, zu Gottesdiensten läuten die mittleren, an Festtagen klingen alle gemeinsam. Unter dem Boden bewahrt ein modernes Kolumbarium die Erinnerung an Verstorbene und nimmt eine alte Bestattungstradition auf.
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