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Pappelplatz

Pappelplatz liegt als dreieckiger Platz im Berliner Bezirk Mitte und verbindet Stadtgeschichte mit grünen Aufenthaltsbereichen. Bäume schirmen die umliegenden Straßen ab. Auf der Nordseite führt eine halbkreisförmige Treppe mit drei Stufen zu einem breiten Wegplateau mit Bänken.

Der Platz entstand 1833 als Marktplatz für die Bewohner eines neu erschlossenen Wohngebiets. Seinen Namen verdankt er den gepflanzten Pappeln. Hermann Mächtig gestaltete zwischen 1892 und 1893 die erste Grünanlage mit einer halbkreisförmigen Sitznische. 1907 reichten 43 Künstler insgesamt 53 Entwürfe für die künstlerische Gestaltung ein. Ernst Wencks siegreicher Geldzähler wurde 1912 aus Muschelkalk geschaffen und erinnert mit seiner knienden Haltung an das Zählen von Marktgeld.

1977 kamen Rosenbeete hinzu, während spätere Restaurierungen fehlende Bäume und Sträucher ergänzten. Ein Skatepark zwischen Invalidenstraße und Ackerstraße bringt heutige Nutzung in die historische Anlage. Der Geldzähler steht als überlebensgroße Figur im Mittelpunkt.

Stadt
Berlin
Aktualisiert

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