Residenzschloss Dresden
Das Residenzschloss Dresden verbindet romanische Ursprünge mit Umbauten aus Barock und Neorenaissance. Das Schloss zählt zu Dresdens ältesten Bauwerken und war lange die Residenz sächsischer Kurfürsten und Könige. Auch polnische Könige nutzten das Schloss als Residenz. Ein Brand prägte den barocken Wiederaufbau unter August dem Starken. Die wechselvolle Baugeschichte umfasst außerdem schwere Kriegsschäden und eine anschließende Restaurierung. Das Gebäude ist auch für Menschen im Rollstuhl barrierefrei zugänglich.
Der Museumskomplex vereint das Historische und Neue Grüne Gewölbe mit dem Münzkabinett und weiteren Sammlungen. Das Grüne Gewölbe zeigt kostbare Schätze aus der Dresdner Sammlung. Das Münzkabinett bewahrt Münzen, Medaillen und Prägewerkzeuge in seinen Beständen. Die Sammlung von Druckgrafik, Zeichnungen und Fotografien präsentiert Werke von Albrecht Dürer und Pablo Picasso. Die Dresdner Rüstkammer zeigt Waffen und Rüstungen. Die Türckische Cammer setzt einen Schwerpunkt auf osmanische Kunst. Eine Kunstbibliothek und die Verwaltung der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden gehören ebenfalls zum Schloss. Dresden bewahrt in diesem Schloss Architektur, Kunst und Herrschaftsgeschichte.
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