Spielbank Wiesbaden
Die Spielbank Wiesbaden liegt im historischen Kurhaus der Stadt, dessen neoklassizistische Räume eine festliche Kulisse für den Spielbetrieb bilden. Die ehemalige Weinhall trägt Kirschholzvertäfelungen und prächtige Kristallleuchter.
Die Geschichte des Hauses beginnt 1771, als Fürst Carl von Nassau-Usingen das Glücksspiel in Wiesbaden erlaubte. Zunächst fanden die Spiele in Tavernen statt. 1810 zog der Betrieb in das neu errichtete Alte Kurhaus, bevor ein Reichsgesetz 1872 die deutschen Spielbanken schloss. Nach dem Zweiten Weltkrieg öffnete die Spielbank 1949 zunächst im Foyer des Hessischen Staatstheaters und kehrte 1955 ins Kurhaus zurück.
Roulette, Blackjack und Poker gehören zum Angebot, ergänzt durch das Wiesbadener Super-Roulette als eigene Spielvariante. Spielautomaten stehen in den Kolonnaden des Kurhauses, der längsten Säulenhalle Europas. Der russische Schriftsteller Fjodor Dostojewski verlor hier 1865 seine Reisekasse, eine Erfahrung, die seine Novelle „Der Spieler“ inspirierte. Rollstuhlgerechte Zugänge erleichtern dir den Besuch dieses historischen Spielortes.
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