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Gustav Freytag

Das Gustav-Freytag-Denkmal steht im Kurpark von Wiesbaden und verbindet Literaturgeschichte mit sichtbarer Bildhauerkunst aus Marmor und Muschelkalk.

Der Bildhauer Fritz Schaper schuf das Denkmal der Berliner Bildhauerschule. Die überlebensgroße Figur zeigt den Schriftsteller auf einem hohen Sockel und hält ein Buch in seiner linken Hand. Die Figur zeigt Gustav Freytag in Anzug und Mantel.

Am Sockel befindet sich eine Brunnenwanne für einen delfinköpfigen Wasserspeier über halbkreisförmigen Stufen. Zwei bogenförmige Balustraden begleiten den monumentalen Aufbau. An ihren Enden stehen Marmorgruppen mit je zwei Putti, rechts mit Schriftrolle und Theatermaske. Links lesen die Putti gemeinsam in einem Buch.

Die Gestaltung verweist auf Freytags Romane, Dramen und seinen Einfluss auf das kulturelle Leben Wiesbadens. Gustav Freytag lebte aus gesundheitlichen Gründen dauerhaft in Wiesbaden. Sein literarisches Werk umfasst unter anderem Soll und Haben, Die verlorene Handschrift und den Zyklus Die Ahnen. Auch Die Grenzboten gehört zu seiner Laufbahn.

Freytag arbeitete als Schriftsteller, Dramatiker und Journalist und engagierte sich zudem politisch im Norddeutschen Reichstag. Das Denkmal bewahrt diesen Wiesbadener Bezug sichtbar.

Stadt
Wiesbaden
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