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Burgtheater

Das Burgtheater steht in Wien an der Ringstraße und zählt zu Österreichs bedeutendsten Bühnen. Der heutige Bau entstand nach Plänen von Gottfried Semper und Karl von Hasenauer. Er öffnete 1888 seine Türen und ist rollstuhlgerecht zugänglich. Seine Geschichte begann 1741 neben der Hofburg, in einem ehemaligen Ballhaus aus dem Jahr 1540.

Auf der Bühne wurden Mozarts „Die Entführung aus dem Serail“, „Le nozze di Figaro“ und „Così fan tutte“ uraufgeführt. Auch Beethovens Erste Symphonie erklang hier erstmals. Das Ensemble prägt mit rund 120 Mitgliedern die deutschsprachige Theaterlandschaft und brachte Uraufführungen von Thomas Bernhard und Elfriede Jelinek hervor. Eine eigene Sprechweise wurde als Burgtheaterdeutsch bekannt.

Besonders sehenswert sind die Prunktreppen mit Deckenbildern von Gustav und Ernst Klimt sowie Franz Matsch. Die Gemälde zeigen unter anderem Dionysos, den Wagen des Thespis und Shakespeares Globe Theatre. Historische Kostüme und Porträts früherer Burgtheater-Schauspieler füllen die Tafeln mit Details. Im März 1945 beschädigte ein Bombenangriff das Gebäude, bevor ein Feuer es im folgenden Monat traf. Die Wiederherstellung dauerte von 1953 bis 1955.

Stadt
Wien
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