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Deutsches Landwirtschaftsmuseum

Das Deutsche Landwirtschaftsmuseum auf dem Campus der Universität Hohenheim in Stuttgart zeigt die Entwicklung landwirtschaftlicher Technik. Auf mehr als 5.700 Quadratmetern reichen die Ausstellungen von einfachen Handwerkzeugen bis zu selbstfahrenden Maschinen. Du siehst Modelle, Pflüge, Traktoren und Erntemaschinen in verschiedenen Ausstellungshallen.

Die Hohenheimer Landwirtschaftliche Gerätesammlung bildet den Kern und wächst seit 1819 kontinuierlich. Der Plan für ein Landwirtschaftsmuseum entstand 1958 beim Weltpflügerwettbewerb. 1965 erhielt die Universität eine dauerhafte Ausstellung, bevor das Museum 1977 offiziell eröffnete. Zwischen 1994 und 2004 kamen am Standort Filderhauptstraße drei weitere Hallen hinzu.

Zur Pflugsammlung gehören Stücke aus europäischen Regionen des 19. Jahrhunderts und ein fünf Tonnen schwerer Dampfpflug von Kemna. Mehr als 50 Traktoren sowie ebenso viele Einachsschlepper zeigen den Wandel motorisierter Landwirtschaft. Seltene Erntemaschinen sind ein Claas-MDB-Mähdrescher von 1937 und ein Massey-Harris 745 von 1951. Der hölzerne Cheret-Pavillon und die Helmut Claas Halle geben den Maschinen einen eigenen architektonischen Rahmen.

Stadt
Stuttgart
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