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Église Saint-Urbain

Die Église Saint-Urbain in Frankreich zeigt eine fast kreisrunde, zeitgenössische Architektur mit offenem Raumgefühl. Henry Walker entwarf den Sakralbau Anfang der siebziger Jahre. Die nahezu achteckige Struktur ersetzt eine provisorische Kirche, die der wachsenden Gemeinde lange gedient hatte. Ein separater Campanile macht den Kirchenbau von außen erkennbar. Das sechseckige Dach legt sich über den Gemeinderaum, während Glastüren und breite Fenster Tageslicht ins Innere führen. Moderne Glasfenster prägen die helle Fassade des Kirchenbaus. Im Inneren stehen Altar, Ambo und Tabernakel, die der Bildhauer Gabriel Britschu gestaltet hat. Eine Darstellung der Muttergottes mit Kind erscheint in einem Fenster.

Die Kirche ist dem heiligen Urban gewidmet, einem Papst des dritten Jahrhunderts und Schutzpatron der Winzer. Der heilige Urban wird oft mit einem Kelch dargestellt. Die Église Saint-Urbain verbindet damit moderne Architektur, christliche Tradition und einen Ort für gemeinschaftliche Sammlung. Der Zugang zur Église Saint-Urbain ist für Rollstuhlfahrer geeignet. Abstrakte Farbfenster lenken den Blick nach oben und verteilen farbiges Licht im Innenraum. Die Ausstattung bleibt schlicht und zugleich kunstvoll gestaltet. Die nahezu kreisrunde Gestalt setzt einen klaren Gegensatz zu älteren Kirchen mit hohen Bögen. Der Kirchenraum wirkt offen und zugleich geschützt.

Stadt
Straßburg
Aktualisiert

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