Église Saint-Antoine
In Frankreich überrascht die Église Saint-Antoine mit klaren Linien und einer modernen Formensprache. Du siehst keine lange historische Kirchenschiffanlage, sondern einen gleichseitigen Grundriss, der zum Altar führt. Der Bau entstand zwischen 1959 und 1961 nach Plänen von Georges Muller und Ferdinand Klee. Ein breiter Narthex öffnet den Zugang zum Gottesdienstraum und verbindet Alltag und Gemeinde.
Links liegt eine geräumige Werktagskapelle, rechts ergänzen eine zweite Kapelle und Gemeinschaftsräume das Gebäude. Die Fassade verbindet geometrische Muster mit einer geschwungenen Form, die an einen Gendarmenhut erinnert. Dahinter ragt der Glockenturm kraftvoll empor und setzt einen vertikalen Akzent. Damit reagiert die Architektur auf das Wachstum des Viertels und schafft Raum für Gottesdienst und Zusammenkünfte.
Im Inneren färben moderne Glasfenster den sakralen Raum mit wechselndem Licht. Eine Madonna von André Bosshardt und die Taufe Christi von Paul Bony gehören zu den Werken regionaler Künstler. Besonders einprägsam bleibt der dreieckige Raum, dessen Linien deinen Blick ohne Umweg zum Altar lenken.
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