Monumento a la alfarería y la soleá
Das Monumento a la alfarería y la soleá steht im sevillanischen Viertel Triana, nahe dem Callejón de la Inquisición. Augusto Morilla schuf die Bronzeskulptur im Jahr 2008. Ein junger Töpfer steht neben einem Keramikofen, während Sprüche über Handwerk und Musik die Umgebung prägen.
Tonreicher Boden am Fluss begünstigte in Triana eine Töpfertradition, die bis in die Antike zurückreicht. Phönizier, Römer und Westgoten hinterließen dabei ebenso Spuren wie die muslimische Epoche. Glasurtechniken aus dem Osten führten später zu Fliesen und Keramiken. Nach der christlichen Eroberung setzten Morisken und Christen die Herstellung fort, sodass zahlreiche Werkstätten entstanden.
Die Soleá gehört zu den traditionellen Formen des Flamencogesangs und prägt gemeinsam mit der Töpferei die Kultur Trianas. Santa Justa und Santa Rufina gelten als Schutzheilige der Töpfer und erscheinen oft mit Keramikgegenständen. In der Nähe liegen die Plaza del Altozano, die Capilla del Carmen und die Überreste des Castillo de San Jorge. Die Puente de Isabel II verbindet das Viertel über den Fluss mit dem übrigen Sevilla.
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