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Spital zum Heiligen Geist

Das Spital zum Heiligen Geist in Deutschland bildet einen Gebäudekomplex um einen großen, begrünten Innenhof. Fachwerk, Mauerwerk, eine frühere Kapelle und moderne Pflegebereiche stehen hier dicht beieinander.

Die Stiftung entstand 1269 für alte Menschen, Kranke und Hilfsbedürftige. Im selben Jahr erhielten die Spitalbrüder die Erlaubnis, eine Kapelle zu bauen. 1364 übernahm die städtische Verwaltung das Spital, dessen Zuständigkeit sich auf mehrere Pfarrgemeinden ausweitete. In den folgenden Jahrhunderten wurde es zum größten Grundbesitzer der Umgebung und versorgte sich bis 1951 weitgehend selbst. 1840 begann der Neubau, nachdem die ältere Spitalkirche 1841 abgebrochen worden war. Der neue Bau mit kleinerer Kapelle war 1846 fertig. 1954 kam ein fünfgeschossiges Krankenhaus hinzu, das damals als größter profaner Bau der Umgebung galt. 1984 endete nach mehr als siebenhundert Jahren die Nutzung als Krankenhaus.

Das Amtshaus von 1434 zeigt, wie sich der Ort weiterentwickelte. Nach einem Wettbewerb von 1989 wurde es zur Bibliothek, während das mittelalterliche Innengerüst sichtbar blieb. Die frühere Kapelle dient nach ihrer Entweihung als Theater, und der Krankenhausbau von 1954 beherbergt ein Pflegewohnheim. Betreutes Wohnen, ein Café und die Touristinformation ergänzen die Anlage. Im Innenhof stehen seit 1994 bronzene Figuren von Maria Kloss, die einen Paradiesgarten gestalten. Am südlichen Ausgang zeigt der Hof der Engel Studien von Friedrich Hechelmann.

Stadt
Schwäbisch Gmünd
Aktualisiert

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