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Sankt Georg

Sankt Georg ist eine spätbarocke Pfarrkirche in Deutschland, deren heutiger Bau dem heiligen Georg gewidmet ist. Weiche Barockformen prägen die Fassade, während der Turm eine markante Zwiebelhaube trägt. Zwischen 1770 und 1776 ließ Fürstabt Frobenius Forster das Gotteshaus errichten. Bereits im Mittelalter stand an diesem Ort eine Kirche.

Im Inneren zieht der Hochaltar aus der Zeit zwischen 1710 und 1720 mit Säulen und Akanthusornamenten den Blick auf sich. Otto Gebhard gestaltete die Fresken in Chor und Langhaus. Die um 1775 entstandene Kanzel trägt bewegtes Knorpelwerk. Eine Pietà des Münchner Malers Josef Wittmann ergänzt die Ausstattung, die um 1918 entstand.

Eine kleine Glocke, ein Steinkreuz und eine historische Georgsfigur bewahren Spuren der älteren Kirche. Besonders eindrucksvoll bleibt die Nepomukstatue, die 1909 bei einem Donauhochwasser hierher gelangte. Eine Bruchsteinmauer aus dem 18. Jahrhundert umgibt den Friedhof. Nach leichten Bombenschäden im Zweiten Weltkrieg erhielt die Kirche Erweiterungen im Westen und Norden.

Stadt
Regensburg
Aktualisiert

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