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Niedermünster

Niedermünster verbindet eine romanische Kirche mit archäologischen Schichten aus römischer und frühmittelalterlicher Zeit. Römische Militärbauten liegen unter dem heutigen Gotteshaus.

Später nutzten bayerische Herzöge den Ort als Residenz, bevor hier eine der ältesten Klosteranlagen Bayerns entstand. Die erste Kirche entstand um das Jahr siebenhundert.

Nach einem Brand im Jahr 1152 erhielt Niedermünster seine romanische Gestalt, deren schlichte Fassade das reich verzierte Portal hervorhebt. Eine Marienfigur aus dem siebzehnten Jahrhundert krönt das Portal.

Im Inneren treffen graue Wandmalereien, barocker Stuck und ein Bronzekruzifix auf das helle, weit gespannte Kirchenschiff. Unter der Orgelempore liegt das Grab der Herzogin Judith.

Hier fanden Erhard, Heinrich I. und Judith ihre letzte Ruhe, wodurch Niedermünster bis heute als Ort fürstlicher Erinnerung erscheint. Die Gräber prägen den Kirchenraum.

Die archäologische Ausstellung im Untergeschoss zeigt Fundamente und Gräber aus römischen, frühchristlichen und mittelalterlichen Bauphasen. Dort liegen fünf Meter Geschichte übereinander.

Aus der mittelalterlichen Damenstiftskirche wurde eine Dompfarrkirche, deren verschiedene Rollen im Bau weiter sichtbar bleiben. Der Ort ist rollstuhlgerecht zugänglich.

Stadt
Regensburg
Aktualisiert

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