Zum Inhalt springen

Synagogenzentrum Potsdam

Das Synagogenzentrum Potsdam steht im Stadtzentrum zwischen Neuem und Altem Markt und dient den jüdischen Gemeinden der Stadt. Der sandfarbene Ziegel verbindet den Bau mit der brandenburgischen Bautradition. Ein europäischer Architekturwettbewerb mit mehr als 150 Büros führte zum Entwurf des Berliner Büros Haberland. Die Bauarbeiten nutzten ein früheres Gelände der Potsdamer Wasserwirtschaft.

Der viergeschossige Stahlbetonbau enthält Gebetsräume, einen Veranstaltungssaal, ein Besucher-Café sowie Gemeinschafts- und Büroräume. Im ersten Obergeschoss öffnet sich der zentrale Synagogenraum unter einem Glasdach für Zenitlicht. Ein zweigeschossiger Bogen führt zum Eingang, zur Sicherheitskontrolle und ins Foyer. Der Saal lässt sich als Café oder Vortragsraum nutzen, während die Küche Fleisch- und Milchspeisen getrennt vorbereitet.

Im Keller liegen Mikwe, Jugendraum, Küchenumkleide, Technikräume und Lager. Die Fertigstellung im Frühjahr 2024 machte den Bau zum zweiten neuen jüdischen Gotteshaus in Brandenburgs Hauptstadt seit der Shoah. Besonders anschaulich bleibt der Kontrast zwischen dem warmen Ziegel und dem hellen Licht, das von oben in den Gebetsraum fällt.

Stadt
Potsdam
Aktualisiert

Diese Seite aufs Handy holen

Die App ist kostenlos: Sobald du dort stehst, beginnt die Geschichte von ganz allein.

  • Laden im App Store
  • Jetzt bei Google Play

Orte wie diesen reiht myTuur zu Touren durch Potsdam. Du wanderst von Spot zu Spot, und an jedem beginnt die Geschichte genau dort, wo du stehst. In der App gibt es jede Geschichte zum Lesen und zum Anhören.

Was ist myTuur?

myTuur ist eine kostenlose App für Stadttouren aus einzelnen Spots. Sobald du an einem Ort ankommst, beginnt seine Geschichte, drei bis vier Minuten zum Lesen oder Anhören.