Dorfkirche Satzkorn
Die Dorfkirche Satzkorn steht im Potsdamer Stadtteil Satzkorn und verbindet mittelalterliche Feldsteinarchitektur mit Umbauten des siebzehnten Jahrhunderts. Ihre ursprünglichen Mauern bestehen aus unregelmäßig geschichtetem Feldstein.
Eine Erweiterung fügte den konkaven Chor, verputztes Ziegelmauerwerk, Segmentbogenfenster und einen verbretterten Dachreiter hinzu. Eine unregelmäßig geschichtete Feldsteinmauer umschließt den Kirchhof. Über dem rechteckigen Kirchenschiff trägt der Dachreiter hohe Schallarkaden, einen gebogenen Helm, eine Turmkugel, eine Wetterfahne und einen Stern. Der Haupteingang führt durch die westliche Vorhalle.
Im Innenraum steht ein geschnitztes Altarretabel aus der Zeit um siebzehnhundert, dessen Reliefs Kreuzigung und Abendmahl darstellen. Die hölzerne Kanzel besitzt einen fünfeckigen Korb. Weinlaubsäulen und Schnitzwerk rahmen die Figuren Christi und der Evangelisten an der Kanzel, während Putten den Altar schmücken. Eine Orgel von Carl Eduard Gesell ergänzt die Westempore unter der hölzernen Balkendecke und gehört zur Ausstattung des neunzehnten Jahrhunderts. Epitaphe der Familie von Hünicke stehen in der Turmvorhalle. Sie zeigen eine Frau und gerüstete Männer aus dem lokalen Adel nahezu lebensgroß. Die Kirche ist in den Daten als rollstuhlgerecht zugänglich erfasst.
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