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Frieda Poli

Der Stolperstein für Frieda Poli in Petershagen erinnert an eine jüdische Einwohnerin und ihr zerstörtes Leben. Dieser Ort gehört zur historischen Erinnerungskultur von Petershagen.

Eine kleine Messingtafel liegt im Gehweg und macht Frieda Polis Namen im öffentlichen Raum sichtbar. Der Stein steht für Frieda Poli, die zur jüdischen Gemeinde Petershagens gehörte.

Frieda Poli wurde 1871 geboren, 1942 nach Theresienstadt deportiert und später in Treblinka ermordet. Der Gedenkstein für sie wurde 2009 in Petershagen verlegt.

Stolpersteine werden vor den letzten freiwillig gewählten Wohnorten Verfolgter in den Gehweg eingelassen. Ihre Messingoberfläche verbindet Namen, Orte und persönliche Lebensgeschichten.

Auch Frieda Polis Tochter Henny Gans sowie ihre Enkel Ernst und Walter Gans haben dort Stolpersteine. Diese Steine verweisen auf ihre Deportation in das Warschauer Ghetto.

Das dezentrale Erinnerungsprojekt bewahrt einzelne Schicksale im öffentlichen Raum und richtet den Blick auf die nationalsozialistische Verfolgung. Der Ort ist für Menschen im Rollstuhl zugänglich.

Der Stolperstein verbindet Petershagens Stadtlandschaft mit der Erinnerung an Frieda Poli und ihre Familie. Seine schlichte Form lädt zur persönlichen Auseinandersetzung mit Geschichte ein.

Stadt
Petershagen
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