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Théâtre du Vieux-Colombier

Das Théâtre du Vieux-Colombier steht in Paris und wurde 1913 von Jacques Copeau als Schauspielhaus gegründet. Copeau rückte den Schauspieler ins Zentrum und plante den Raum für etwa 400 Zuschauer. Ein dauerhaftes Bühnenbild ersetzte die traditionelle Guckkastenbühne und brachte Publikum und Spiel näher zusammen.

Im Oktober 1913 begann der Spielbetrieb mit Werken von Molière, Shakespeare und zeitgenössischen Autoren. 1924 gründete Copeau hier eine Schauspielschule, während das Haus später auch avantgardistische Theater- und Filmwerke zeigte. Während des Ersten Weltkriegs zog seine Truppe von 1917 bis 1919 nach New York City und kehrte danach nach Paris zurück.

Im Mai 1944 erlebte Jean-Paul Sartres Huis Clos dort seine Premiere. Im Keller spielte ab 1948 Jazz, darunter Sidney Bechet und Boris Vian. 1978 wurde das gerettete Theater als historisches Denkmal eingestuft und gehört seit 1993 zur Comédie-Française.

Stadt
Paris
Aktualisiert

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