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Synagogendenkmal

Das Synagogendenkmal steht an der Spitalbrücke in Nürnberg, nahe dem Leo-Katzenberger-Weg und direkt an der Pegnitz.

Ein Relief und eine Gedenkstele prägen den barrierefrei zugänglichen Erinnerungsort. Das Relief von Reinhard Heiber aus dem Jahr 1988 zeigt die ehemalige Hauptsynagoge, die einst am Hans-Sachs-Platz stand. August Hofmann entwarf die Gedenkstele im Jahr 1970.

Die Synagoge entstand 1874 im maurisch-byzantinischen Stil und diente der jüdischen Gemeinde Nürnbergs als bedeutender Gottesdienstort. Julius Streicher ließ sie am 10. August 1938 abreißen. Eine Tafel erinnert links daran an Leo Katzenberger, jüdischen Geschäftsmann und Vorsitzenden der Israelitischen Kultusgemeinde Nürnberg. Er wurde nach einem Schauprozess durch das NS-Regime hingerichtet. Zur Pegnitz begrenzt eine Sandsteinmauer den Ort, in die ein Bibelvers aus Sprüche 24,12 eingemeißelt ist.

Stadt
Nürnberg
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