Palazzo Cagnola
Palazzo Cagnola steht an der Ecke von Via Cusani und Via Rovello in Mailand und gehört zur neoklassizistischen Architektur. Der Adlige Giuseppe Cagnola gab den Palast in Auftrag. Pietro Pestagalli entwarf den Wiederaufbau und schuf damit einen einheitlichen Baukörper. Geriffelte Pilaster prägen die neoklassizistische Front des Palastes. Die Pilaster reichen vom Erdgeschoss bis zu den oberen Geschossen und gliedern die gesamte Fassade. Sie verbinden die Geschosse des Palastes zu einer Front. Die Fassade verbindet diese Pilaster mit Balkonen, Loggien und Balustraden an den repräsentativen Geschossen des Gebäudes. Markante Türen prägen das Erdgeschoss dieses Palastes. Die kleinen Loggien und Balustraden schmücken die Fenster der Beletage, während Balkone die Haupteingänge begleiten. Die Balkone ruhen auf löwenförmigen Konsolen an den Eingängen.
Der Palazzo diente während der Aufstände als Sitz der österreichischen Kanzlei und als Hauptquartier von Radetzky. Radetzky musste damals zum Castello Sforzesco fliehen. Später beherbergte der Palast die Kunstsammlung von Guido Cagnola, die in die Villa Gazzada gelangte. Die Villa Gazzada nahm die Sammlung später auf.
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