Padiglione d'Arte Contemporanea
Das Padiglione d'Arte Contemporanea steht im Herzen Mailands neben der historischen Villa Reale. Der zweigeschossige Bau verbindet neoklassizistische Umgebung mit zeitgenössischer Architektur.
Ignazio Gardella entwarf den Ausstellungsraum, der zwischen 1951 und 1953 auf Initiative Fernanda Wittgens entstand. Seine trapezförmige Grundfläche folgt den zerstörten Stallungen und bewahrt einen rechteckigen Wirtschaftshof. In den 1970er-Jahren modernisierte Mercedes Garberi die Räume. Ein Feuer zerstörte den Bau 1993 beinahe, danach stellte Jacopo Gardella die ursprüngliche Gestalt wieder her.
Kupferverkleidete Fachwerkbinder und Oberlichter prägen das industriell wirkende Dach. Nord- und Ostfassade bewahren Elemente des 18. Jahrhunderts, während die Südfassade Metallpfeiler und eine Glasfront zeigt. Große Fenster beleuchten die Skulpturengalerie und lassen Schatten über die Kunstwerke wandern. Die sechseckigen Galerien nutzen dagegen indirektes Licht und moderne Metalldecken. Marmor liegt in stark genutzten Bereichen, Holz in ruhigeren Räumen, und der gesamte Ausstellungsbereich ist rollstuhlgerecht zugänglich.
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