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Royal Opera Arcade

Die Royal Opera Arcade führt dich in London durch eine überdachte Einkaufspassage aus der Regency-Zeit. John Nash und George Stanley Repton vollendeten sie 1816, drei Jahre vor der Burlington Arcade. Ein Gewölbe mit runden Oberlichtern überspannt den weniger als vier Meter breiten Durchgang.

Achtzehn kleine Läden reihen sich an einer Seite, jeweils mit vorspringenden Schaufenstern und markant abgerundeten Ecken. Ursprünglich gehörte die Passage zum benachbarten Royal Opera House am Haymarket, das 1867 abbrannte, während dieser Teil erhalten blieb. Pariser Passagen beeinflussten die Gestaltung, die wohlhabenden Londonern erstmals geschütztes Flanieren und den Kauf von Luxuswaren ermöglichte.

Heute nutzen vor allem Agenturen die Ladenfronten, doch ein Café und die ruhige Atmosphäre bieten eine Pause im geschäftigen West End. Die runden Oberlichter lassen dabei noch immer Licht auf eine über zweihundert Jahre alte Einkaufsidee fallen.

Stadt
Groß-London
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