Lechauen-Denkmal
Das Lechauen-Denkmal steht in Horn und verbindet den Lech mit der Landschaft seiner Auen. Du siehst hier einen Erinnerungsort für einen Fluss, dessen Überschwemmungen die Region lange prägten.
Im 20. Jahrhundert entstanden Dämme, Deiche und neue Ufer, um Hochwasser und Erosion zu begrenzen. Der Bau des Forggensees veränderte die Gegend grundlegend, weil Forggen, Deutenhausen und Brunnen im Stausee verschwanden. Historische Fotos zeigen Arbeiter beim Bewegen von Steinen, beim Bau von Deichen und bei der Gestaltung der Ufer. Sie erzählen zugleich von Familien, die ihre Häuser abtragen und ihre Heimat verlassen mussten.
Die Lechauen blieben dabei eng mit Landwirtschaft und ländlichem Alltag verbunden. Besonders eindrücklich bleibt der Gedanke, dass Baumaterial aus den versunkenen Weilern andernorts wiederverwendet wurde.
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