Gnadenkirche zum Heiligen Kreuz
Die Gnadenkirche zum Heiligen Kreuz steht im hannoverschen Stadtteil Mittelfeld und ist eine evangelisch-lutherische Kirche aus der Nachkriegszeit. Ihr Bau verbindet Gemeindegeschichte mit Erinnerungen an Schlesien.
Nach dem Zweiten Weltkrieg prägten Vertriebene aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten die wachsende Gemeinde. 1959 legte man den Grundstein, 1962 weihte Landesbischof Hanns Lilje den Neubau. Im niedrigen Eingangsbereich stehen ein Taufbecken, eine Turmkapelle für stille Gebete und ein Erinnerungsbuch. Sechs Glasbilder zeigen historische Gnadenkirchen aus Schlesien, darunter die Kirche in Militsch. Im Kirchenschiff führen vierzehn Kreuzwegstationen und zwölf Kerzen entlang der Seitenwände und Säulen. Ein haushohes Südfenster trägt das Bild der „Wolke der Zeugen“.
Über dem Altar schwebt ein Triumphkreuz. Die Ostwand zeigt ein farbiges Rundfenster mit Christus, während am Westgiebel eine rote Rosette leuchtet. Die von Alfred Führer gebaute Orgel besitzt 28 Register, drei Manuale und ein Pedal. Sie stammt aus dem Jahr 1965. Sieben Bronzeglocken erklingen nur an großen Festen gemeinsam. Eine einzelne Glocke im Dachreiter des früheren Gemeindesaals läutet bei einer Beisetzung auf dem Seelhorster Friedhof.
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- Aktualisiert

Foto: Elke SiewertPublic domain 
Foto: User:MerlinCC BY-SA 3.0
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