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Locomotiva a vapore FS 625.153

Locomotiva a vapore FS 625.153 steht als Denkmal im ehemaligen Ansaldo-Areal der Fiumara am Largo Ernesto Jurse. Die Lok zeigt schwere Eisenbauteile, Messingbeschläge und einen breiten Kessel.

Die Baureihe 625 entstand für gemischte Personen- und Güterverkehre auf hügeligen sowie ebenen Nebenstrecken. Dieses Exemplar bewahrt die industrielle Geschichte des Ansaldo-Werks. Ein bewegliches vorderes Drehgestell erleichterte enge Kurven und verringerte den Verschleiß an den Schienen. Es konnte sich drehen und seitlich verschieben.

Überhitzter Dampf und die Walschaerts-Steuerung steigerten Leistung und Zuverlässigkeit gegenüber älteren Sattdampfmaschinen. Eisenbahner nannten diese Lokomotiven deshalb die „signorine“. Ihr leichtes Schaukeln auf geraden Strecken prägte diesen Spitznamen und bleibt an Gestänge und Federung ablesbar. Das Dreiachsfahrwerk des Tenders ergänzt die kompakte Anordnung.

Nach ihrer Erhaltung im Ansaldo-Werk gelangte die Lokomotive in die Località Fiumara. Der öffentliche Standort liegt nahe der Küstenbahn. Erhaltene Außenarmaturen, Gestänge und die schwere Tenderkupplung zeigen die technische Arbeit hinter dem Monument. Das vordere Drehgestell erklärt die Anpassung an kurvenreiche Strecken.

Stadt
Genua
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