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Kyburg

Kyburg liegt als mittelalterliche Burgruine auf dem Kybfelsen bei Freiburg im Breisgau in Deutschland, auf 820 Metern Höhe. Der Felssporn bietet weite Ausblicke über die Landschaft.

Von hier reicht der Blick vom Feldberg über den Schönberg bis zum Schauinsland. Auch das Kappler Tal und der Breisgau liegen darunter. Schriftliche Erwähnungen setzen Kyburg ins vierzehnte Jahrhundert, während der Name 1484 erscheint. Archäologische Funde weisen auf Keramik aus dem zwölften und frühen dreizehnten Jahrhundert hin. Hinweise reichen sogar bis in die Bronzezeit zurück.

Die kleine Befestigung erstreckte sich über zwei Felsen, die ein schmaler Grat miteinander verband. Die Anlage war insgesamt ungefähr siebzig Meter lang. Am südlichen Zugang schützte einst eine breite Mauer die Anlage, heute sind davon nur geringe Reste sichtbar. Der östliche Felsabsturz bildete an dieser Seite natürlichen Schutz.

An der Westseite verlief eine lange Mauer, deren Reste heute vollständig zerfallen sind. Der nördliche Turmstumpf ist noch acht Meter breit. Seine Mauern erreichen eine Stärke von bis zu zwei Metern und bilden einen markanten Baurest. Davor liegt ein natürlicher, zwölf Meter tiefer Felsspalt. Der Spalt misst dreieinhalb Meter Breite und diente als natürlicher Verteidigungsgraben.

Stadt
Freiburg im Breisgau
Aktualisiert

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