Epiphaniaskirche
Die Epiphaniaskirche steht im Holzhausenviertel von Frankfurt-Nordend, einem Wohngebiet aus der Gründerzeit. Das evangelische Kirchengebäude entstand von 1954 bis 1956 nach Plänen des Architekten Karl Wimmenauer. Seine helle Gestalt verbindet historische Muschelkalkmauern mit einem neuen, hellgelben Mittelschiff und Zierfenstern.
Der Bau entstand am Ort der im Zweiten Weltkrieg zerstörten Immanuelkirche. Erhaltene Mauern und der Glockenturm blieben in die neue Anlage einbezogen. Ein historischer Triumphbogen überspannt den Altar und erinnert an die frühere Kirche. Rund 30 Meter Länge, 18 Meter Breite und 15 Meter Höhe geben dem Raum die Wirkung einer dreischiffigen Basilika. Acht Stahlbetonsäulen tragen das hohe Mittelschiff, während weiße Wände und sichtbare Schalungsstrukturen den Innenraum prägen.
Holz unter den Sitzplätzen und graublaue Schieferplatten am Eingang markieren unterschiedliche Bereiche. Ein Kupferkreuz und eine Bergkristallkugel von Gertrud Heim ergänzen die Ausstattung. Dazu kommen ein Kupfertaufbecken, ein Kerzenständer, Buntglasfenster, eine Orgel und drei Glocken. Die Evangelische Petersgemeinde nutzt den barrierefrei zugänglichen Raum für Gottesdienste und kulturelle Veranstaltungen.
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