Dora Schindel
Die Stolpersteine für Dora Schindel liegen in Frankfurt im Gehweg vor ihrem letzten bekannten freiwilligen Wohnsitz. Kleine Messingtafeln machen dort ein persönliches Schicksal im Stadtbild sichtbar. Jede trägt den Namen, das Geburtsdatum und das Schicksal eines Menschen, der unter dem NS-Regime verfolgt wurde.
Dora Schindel wurde 1893 geboren und 1941 nach Minsk deportiert. Dort wurde sie ermordet, ebenso wie ihr Ehemann Mendel Schindel. Frida, Rosa, Isidor und Susi entkamen 1939 durch Kindertransport nach England und Dänemark. Gunter Demnig initiierte das Kunstprojekt, das jedem Opfer eine Gedenkstätte am früheren Wohnort widmet. Im Frankfurter Gehweg verbindet sich so eine kleine Messingfläche mit vier geretteten Kindern und einer ausgelöschten Familie.
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