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Kaufmannskirche - Sankt Gregorii

Die Kaufmannskirche, auch Sankt Gregorii genannt, steht am nördlichen Ende des Angers im historischen Zentrum von Erfurt. Sie dient seit 1521 als lutherische Kirche. Das heutige Gotteshaus entstand nach dem Brand von 1291 im gotischen Stil und war Pfarrkirche der ersten Marktsiedlung. Ihre zwei Türme prägen die äußere Erscheinung. Der Innenraum bewahrt einen Hochaltar von 1625, eine Kanzel von 1598 und ein Taufbecken von 1608. Gemälde von Christian Richter ergänzen die Ausstattung. Zahlreiche Epitaphe aus dem vierzehnten bis siebzehnten Jahrhundert dokumentieren weitere Spuren der Kirchengeschichte. Auch Johann Sebastian Bachs Eltern heirateten hier 1668. Die Kirche erlitt 1944 schwere Schäden durch eine Luftmine und wurde bis 1952 wiederhergestellt. Die Restaurierung des Nordturms erfolgte im Jahr 2001. Die Kirche ist für Besucher mit Rollstuhl zugänglich und zeigt ihre Architektur mit zwei markanten Türmen. Der Name verweist auf den heiligen Gregor von Utrecht.

Stadt
Erfurt
Aktualisiert

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