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Sankt Marien koptisch-orthodoxe Kirche

Die Sankt Marien Koptisch-Orthodoxe Kirche steht in Düsseldorf und verbindet einen Luftschutzbunker mit einem koptisch-orthodoxen Gotteshaus.

Dieses Gebäude stammt aus dem Zweiten Weltkrieg. Seine ursprüngliche Gestaltung tarnt den Bunker als Kirche und prägt das architektonische Erscheinungsbild. Nach dem Krieg beginnt der Umbau zur Kirche. Der Umbau entfernt dicke Böden und fügt Fenster hinzu, sodass ein Gottesdienstraum entsteht. Die Weihe macht das Gebäude offiziell zur Kirche.

Die koptisch-orthodoxe Gemeinde nutzt den geschützten Bau als religiöses Zentrum, Gedenkstätte und Kunststätte. Eine neue Ikonostase prägt den Innenraum der Kirche. Ein Marmortaufbecken für Ganzkörpertaufen verweist auf die Traditionen des koptischen Glaubens. Kunstausstellungen und Konzerte gehören ebenfalls zur Geschichte des Ortes.

Nebenan liegt das Friedrich-Conzen-Haus, ein Gemeinde- und Integrationszentrum für Begegnung, Bildung und Unterstützung. Das Zentrum bietet besonders geflüchteten Menschen Unterstützung. So verbindet die Kirche Architektur, Erinnerung, Gottesdienst und gemeinschaftliches Leben an einem markanten Ort in Düsseldorf.

Stadt
Düsseldorf
Aktualisiert

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