Opernhaus Düsseldorf
Das Opernhaus Düsseldorf steht zwischen Hofgarten und Königsallee, nahe der Rheinpromenade im Zentrum Düsseldorfs. Das Gebäude dient der Deutschen Oper am Rhein als Spielstätte und Verwaltungssitz. Seine italienische Renaissancearchitektur prägen die Fassade, geschwungene Treppen und geschützte Bauteile.
Ernst Giese entwarf das Haus, das zwischen 1873 und 1875 als Stadttheater Düsseldorf entstand. Bei der Einweihung am 29. November 1875 war es wegen Kostenüberschreitungen noch nicht vollständig fertiggestellt. Bis 1891 erhielt der Zuschauerraum elektrische Beleuchtung und bot mit Parkett, zwei Rängen und Galerie 1.260 Plätze. Bombenangriffe im Januar und November 1943 beschädigten das Gebäude schwer, doch Aufführungen liefen bis September 1944 weiter.
Nach dem Krieg begann der reguläre Spielbetrieb im Oktober 1945 mit Bizets Carmen. Zwischen 1954 und 1956 erneuerten Julius Schulte Frohlinde, Paul Bonatz und Ernst Huhn die provisorischen Reparaturen. Beethoven eröffnete am 22. April 1956 den erneuerten Saal mit Fidelio. Weitere Arbeiten von 2006 und 2007 ergänzten ein Probenstudio mit Glasfassade.
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